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Durch rauchen Potenzprobleme

Verursacht das Rauchen Potenzprobleme oder ist das nur ein Gesundheitshype? Ja! Das Rauchen verursacht Potenzprobleme. Das Rauchen beeinflusst unter anderem die Nervenfunktionen und die Durchblutung des Körpers. Dadurch wird auch die Erektion vom Zigaretten Konsum beeinflusst.

Das Rauchen verengt die Blutgefäße, sodass nicht mehr genug Blut beim Schwellkörper ankommt. Als erste folge des Rachens wird man hin und wieder und Potenzstörungen leiden, diese werden durch die Verengung der Blutgefäße immer öfter und stärker auftreten.

Zum Schluss folgt dann eine Impotenz. Das bedeutet das es nicht mehr möglich ist, eine Erektion zu bekommen. Es ist ein schleichender Prozess den Raucher durchlaufen. Rauchen und Potenzprobleme gehören damit zusammen.

Wieso verursacht das Rauchen Erektionsstörungen?

Regelmäßiges Rauchen verändert die kleinen sensiblen Gefäße des Penis, das Nervensystem und die glatten Muskelzellen des Penis. Aber Achtung nicht nur Raucher, auch das passive Rauchen kann bereits zu einer Beeinträchtigung der Potenz führen.

Man kann sich den Genitalbereich eines Rauchers vorstellen, wie den Herzbereich eines Rauchers. Viele Raucher leiden an einer Arteriosklerose, dass bedeutet die Blutgefäße werden immer enger und verklebter.

Durch diesen Vorgang könnenHerzinfarkte und Schlaganfälle entstehen. Aber es ist eben auch möglich, seine Potenz zu verlieren. Ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt sind natürlich Lebensbedrohliche Notfälle und nicht direkt mit einer Potenzstörung zu vergleichen, jedoch ist die Ursache die gleiche.

Männer über 40 deutlich gefährdet

Professor Jiang He von der Tulane University School of Public Health and Tropical Medicine in New Orleans hat im Jahr 2007 eine Studie im Zusammenhang mit dem Rauchen und Potenzproblemen veröffentlicht.

Das Ergebnis ist signifikant, es besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der erektilen Dysfunktion und dem Rauchen. Etwa die Hälfte aller Männer über 40 Jahren leiden an Potenzproblemen durch das Rauchen.

Durch die erektile Dysfunktion kann kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden. Das Glied ist nicht steif genug oder die Erektion kann nicht gehalten werden. Allgemeine Informationen zu Potenzproblemen.

Der Professor gab bekannt, dass Männer die nicht rauchen das Risiko an einer Erektionsstörung zu erkranken deutlich reduzieren.

Die  Probanden waren zwischen 35 und 74 Jahren alt, dadurch kann kein Rückschluss auf jüngere Raucher geschlossen werden. Über 7.600 Männer nahmen an der Studie teil. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte kein Teilnehmer eine Gefäßerkrankung, welches das Ergebnis beeinflusst hätte.

Je mehr Zigaretten die Teilnehmer am Tag geraucht haben, desto höher die Wahrscheinlichkeit an einer Potenzstörung zu erkranken.

Steigerung der Potenz durch das Aufhören zu Rauchen

Häufige Ursachen von Impotenz sind Probleme der Durchblutung des Genitaltrakts. Rauchen kann die Durchblutung des Genitaltrakts noch weiter stören, beziehungsweise die Störung der Durchblutung wird ausgelöst.

Auch das Rauchen vor dem Sex kann die Erregung reduzieren. Es ist beispielsweise möglich, dass Sie nicht so standhaft sind wie gewohnt. Sollten Sie bereits Probleme mit Ihrer Potenz haben, probieren sie einfach so lange wie möglich nicht vor dem Sex zu Rauchen.

Sollte die Durchblutung im Genitalbereich nicht zu stark gestört sein, kann das aufhören zu rauchen bereits nach wenigen Tagen einen deutlich positiven Effekt auf Ihre Potenz haben. Die Durchblutung im Genitalbereich wird deutlich gesteigert.

Bleibende Schäden obwohl man aufhört zu rauchen?

Die Zustände die durch das Rauchen entstehen sind durch einen Rauchstopp reversibel, allerdings nur teilweise. Ein positiver Effekt ist bereits nach Stunden zu erkennen. Das Endergebnis werden sie sicherlich erst nach 12 Monaten erhalten.

Wenn Sie nach zwölf Monaten weiterhin Potenzprobleme haben, sollten sie einen Arzt aufsuchen.

Sollten Sie bereits seit langer Zeit Rauchen und haben sie schon länger eine Potenzstörung, kann das aufhören zu rauchen nicht reichen. Die Durchblutung wurde möglicherweise bereits zu stark geschädigt. In diesen Fällen sollten Sie ihr Leben noch weiter wandeln.

Das aufhören zu Rauchen ist der richtige Weg, aber versuchen Sie außerdem noch Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren. Durch diesen Lebenswandel können Sie auch ohne Medikamente die allgemeine Durchblutung verbessern.

Was passiert, wenn ich weiter rauche?

Potenzprobleme durch rauchen

Die Gefäße werden von Zahlreichen Rauchinhaltsstoffen verengt. Das ist ein schleichender Prozess, wenn sie Glück haben, werden sie erst sehr spät davon betroffen, die Wahrscheinlichkeit steigt allerdings mit jeder Zigarette. Durch das Verschließen der Arterien ist eine normale Durchblutung gestört. Man Spricht von Ablagerungen in den Arterien.

In den meisten Fällen, haben Männer lange bevor sie Probleme mit dem Herz, Hirn und den Beinen haben, ein Problem im Genitalbereich. Das ist darauf zurück zu führen, dass im Genitalbereich viel feinere Arterien für den Blutfluss sorgen. Die Arterie die für die Erektion verantwortlich ist, ist die kleinste im Körper.

Eine Erektile Dysfunktion kann gerade bei Rauchern ein Indiz für weitere Krankheiten sein. Aufgrund der Gefäßerkrankung können unter anderem Diabetes mellitus und Störungen des Lipidstoffwechsels frühzeitig erkannt werden.

Neben den Schäden am Nervensystem und den Blutgefäßen wird auch die Muskulatur geschädigt. Die Muskulatur am Schwellkörper verliert an Elastizität. Dadurch wird das einfließen des Bluts deutlich erschwert.

Je weniger Blut in den Schwellkörper fließt, umso mehr verlieren die Muskeln von der erforderten Elastizität, da sie zu wenig Sauerstoff erhalten. Das durch das Rauchen entwickelte Potenzproblem wird durch besonders häufigen Sex deutlich besser. Durch den Sex werden die Muskeln mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Sobald die Schwellkörper Muskulatur nicht ausreichend Sauerstoff erhält, kommt es zur Entstehung von elastischen Fasern, dadurch verlieren die Schwellkörper Muskeln die Möglichkeit sich zu Entspannen.

Sobald sich die Muskeln am Schwellkörper nicht mehr Entspannen können, wird die Erschlaffung des Schwellkörpers vermieden. Die Erschlaffung ist jedoch wichtig, da sonst nicht ausreichend Blut in den Penis fließen kann.

“Nur” Erektionsprobleme?

Jeder Raucher sollte sich bewusst sein, dass nicht nur die Potenz leidet. Auch die Fruchtbarkeit ist bei Männern die Rauchen ein Problem. Die Spermien von rauchenden Männern sind in der Regel kleiner, deutlich unbeweglicher und haben teilweise sogar Erbgutschäden.

Das Rauchen ist tödlich, aber das tut man sich nur selber an. Man sollte auch daran denken, was man da mit seinen Spermien macht. Das Erbgut wird geschädigt, dass heißt sie tuen Ihren Kindern sicherlich keinen Gefallen.

Potenzprobleme durch das Rauchen kommen langsam

Nicht nur in Bezug auf die Potenz ist das Rauchen eine Schleichende Gefahr. Mit der ersten Zigarette in Ihrem Leben ist nichts passiert. Auch die erste Packung Zigaretten haben sie nicht geschädigt, aber genau da liegt die Gefahr. Durch die Abhängigkeit bleibt es eben nicht dabei, sie rauchen immer weiter und schädigen Ihren Körper Stück für Stück.

Bei Erkrankungen durch das Rauchen spricht man von Langzeitfolgen. Die ersten Potenzstörungen werden von Männern oft verharmlost oder auf falsche Ursachen rückgeschlossen. Meist geben die Männer Stress oder eine Übermüdung für die Erschlaffung an. Die meisten Raucher wollen die Wahrheit einfach nicht wahrhaben, Erektionsstörungen sind schließlich auch ein tabu Thema. Daher fallen oft Sätze wie “man stirbt ja sowieso, auch wenn ma gesund lebt”.

Die Langzeitfolgen werden sehr stark von der Summe der Zigaretten beeinflusst. Studien zufolge haben gerade Männer die 20 oder mehr Zigaretten am Tag rauchen, ein signifikant erhöhtes Risiko an einer erektilen Dysfunktion zu erkranken.

Wenn die Verengung der Arterien noch nicht so weit fortgeschritten ist, kann eine Raucherentwöhnung noch einen sehr positiven Effekt auf die Potenz haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen langsamen oder einen kalten Entzug durchführen.