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Feigwarzen

Feigwarzen sind eine Geschlechtskrankheit, welche durch Viren verursacht werden.(Ähnlich Gonorrhoe) Durch Humanen Papilloma Viren oder kurz HPV verursacht im Genitalbereich oder im Analbereich. Eine Ansteckung im Mund ist ebenfalls möglich, jedoch seltener.

Bei HPV handelt es sich um sehr gefährliche Viren, da sie Feigwarzen verursachen können. Sie können aber auch ebenso Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs fördern. Gegen viele HPV gibt es bereits eine Impfung, bei einer Infizierung kann die Heilung lange dauern.

Die Feigwarzen sind aber lediglich das Resultat der Viren. Sie treten nach Tagen oder sogar nach Monaten auf. Die Viren verschwinden zu 30 % meist von Alleine. Sollte es der Körper nicht schaffen, die Viren zu bekämpfen, treten Feigwarzen auf.

Aus diesen spitzen Feigwarzen können, wenn sie nicht behandelt werden größere Geschwüre werden. Die Spitzen Genitalwarzen verursachen keine Beschwerden, eine Behandlung ist wegen der Vergrößerung jedoch sehr wichtig.

Symptome bei Feigwarzen

Richtige Symptome zu Feigwarzen gibt es leider nicht. Die Symptome sind ebenso schwer zu erkennen beim Mann, wie bei Chlamydien. Da nicht jede Infektion mit HP Viren zu Genitalwarzen führt. Hat man den Virus in sich, gilt man als Virusträger, solange keine Warzen entstehen ist das aber nicht schlimm. Man spricht von einer stummen Infektion.

Wenn die Feigwarzen ausbrechen, hat man kleine Warzen im Genitalbereich. Diese sollten in jedem Fall behandelt werden, da diese bei Nichtbehandlung zu großen blumenkohlartigen Geschwüren werden können. Diese sind in der Lage aufzubrechen und zu bluten. Bilder wurden bewusst weg gelassen, in der Google Bildersuche finden sie viele Ergebnisse.

Feigwarzen Behandlung

Feigwarzen entfernen funktioniert auf verschiedene Art und Weisen. Die folgenden Möglichkeiten gibt es zum entfernen der Genitalwarzen:

  • Feigwarzen Creme
  • Die Vereisung der Warzen
  • Laserbehandlung
  • Chirurgisches entfernen der Feigwarzen

Zu welcher Art der Feigwarzen Behandlung sich der Arzt entschließt, liegt an dem Stadium der Genitalwarzen. Es gibt auch die Möglichkeit Zäpfchen einzuführen und so das Immunsystem zu stärken.

Nach der Behandlung müssen regelmässige Kontrollen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Geschlechtskrankheit nicht wieder zurück kommt. Das ist leider oft der Fall.

Feigwarzen Creme

Nach dem Besuch bei einem Facharzt, bekommt man Feigwarzen Creme´s mit einem dieser Wirkstoffe:

  • Podophyllotoxin
  • Epigallocatechingallat
  • Imiquimod

Eine Genitalwarzen Creme muss über viele Wochen aufgetragen werden. Es ist durchaus möglich, dass die Haut durch die Creme so stark gereizt wird, dass man die Behandlung unterbrechen muss. Eine Unterbrechung der Behandlung sollte ausschließlich nach Rücksprache mit ihrem Arzt erfolgen. Nachdem sich die Haut wieder gebessert hat, kann die Feigwarzen Creme wieder eingesetzt werden.

Podophyllotoxin

Der Wirkstoff verhindert die Zellteilung und bewirkt ein Absterben der Feigwarzen.

Epigallocatechingallat

Es handelt sich dabei um einen Wirkstoff aus grünem Tee. Durch eine hohe Konzentration ist es möglich, dass sich die Genitalwarzen zurück bilden.

Imiquimod

Hierbei handelt es sich um einen allgemeineren Wirkstoff, welcher das Imunsystem der Haut stärkt, dadurch werden stärkere Antikörper entwickelt, welche die Geschlechtskrankheit aggressiver angreifen.

Feigwarzen Mann

Wenn sich der Mann mit Feigwarzen infiziert, muss die Partnerin bzw. die sexual Partner einen Test machen, damit eine Infizierung ausgeschlossen werden kann. Wenn sie sich mit Feigwarzen infiziert sind, sollten sie in dieser Zeit keinen Sex haben.

Genitalwarzen wachsen sehr gut in Hautrissen im Genital und Anal Bereich. Das bedeutet, dass beim Mann die folgenden Bereiche betroffen sind:

  • Anus
  • Vorhaut
  • Eichel
  • Hodensack

Studien aus Amerika gaben bekannt, dass 12 von 100 Männern mit einer Infektion von HPV infiziert sind. Die Männer in den Studien waren zwischen 18 und 70 Jahren alt. Eine Verschleierung der Studien ist aufgetreten, da nur Männer getestet wurden, die noch nicht unter Genitalwarzen oder einer Krebserkrankung am Penis oder After litten.

Für Männer gab es lange vor allem Daten aus USA, Mexiko und Brasilien: In diesen Studien wiesen 12 von 100 Männern zwischen 18 und 70 Jahren eine Infektion mit einem Hockrisiko-HPV-Typ auf. Allerdings wurden nur Männer untersucht, die zuvor keine Genitalwarzen und keine Krebserkrankung an Penis oder After hatten. (Quelle: Krebsinformationsdienst)