Erektionsprobleme

Erektionsprobleme und was Männer wissen sollten

Viele Männer werden sicherlich das Problem mit der zunehmenden fehlenden Steifigkeit des Penis kennen. Die sogenannte Erektionsstörung, auch oft als Impotenz bezeichnet, tritt im zunehmenden Alter häufiger auf. Man geht davon aus, dass ungefähr 1% bis 2% der 40 -jährigen Männer von diesen Problem betroffen sind. In zunehmendem Alter erhöht sich diese Zahl. Rund 15% bis 20% der 65- jährigen Männer sind zunehmend mit diesem Problem beschäftigt. Zu den Hauptrisikofaktoren von Erektionsprobleme gehören unter anderem das Rauchen.

Was ist eine Erektionsstörung

Die Erektionsstörung wird oftmals als Potenzstörung beziehungsweise Impotenz oder medizinisch als erektile Dysfunktion bezeichnet. Eine Potenzstörung ist erst dann gegeben wenn der Mann es nicht schafft in einer gewissen Zeit seinen Penis in einem erigierten Zustand zu bekommen. Zusätzlich spricht man von einer erektilen Dysfunktion wenn es der Betroffene nicht schafft den erigierten Zustand anzuhalten. Ist dieser Zustand nur kurzfristig gegeben spricht man noch nicht von einer Erektionsstörung. Erektionsprobleme haben nichts mit der Einschränkung der Fruchtbarkeit des jeweiligen Betroffenen zu tun. Bei einer normalen Impotenz bleibt die Fähigkeit zur Ejakulation bzw Produktion der Samen grundlegend erhalten.

Ursachen für Erektionsprobleme

Die Ursachen einer Erektionsstörung können grundlegend nicht nur im Alter hängen. Mediziner gehen davon aus, dass ungefähr 70% der Betroffenen an einer körperlichen Ursache leiden. Zu den häufigsten Ursachen wird unter anderem die störende Penisdurchblutung gezählt. Zu den weiteren Ursachen gehört unter anderem die Funktionsbeeinträchtigung der Penismuskulatur beziehungsweise die Erkrankung der Gefäßwandmuskulatur. Durch diese Erkrankung kommt entweder zu wenig Blut in den Penisbereich, weil eventuell die vorsorgenden Arterien verkalkt sind oder das Blut fließt zu schnell wieder ab. Grundlegend lässt sich jedoch in diesem Fall sagen, dass die Blutmenge nicht für den Schwellkörper ausreicht.

Weitere bekannte Ursachen

Zu den hier genannten Ursachen können unter anderem noch weitere ursächliche Folgen hinzugefügt werden. So können Betroffen unter anderem unter Durchblutungsstörungen, Testosteronmangel, medikamentösen Nebenwirkungen oder Bandscheibenvorfällen leiden. Zusätzlich gilt als Ursache für die Erektionsstörung Alkoholmissbrauch sowie Erkrankungen des zentralen Nervensystems Punkt

Symptome einer Erektionsstörung

Bei einer erektilen Dysfunktion kann der Betroffene Mann seine Erektion entweder nicht erhalten oder nicht halten. Für den Geschäftsverkehr wird der Penis nicht mit ausreichend Blut versorgt, um einen Erektion halten zu können. Von einem Erektionsproblem spricht man grundsätzlich wenn sich diese Symptome mehr als 6 Monate anhalten. Eine erektiele Dysfunktion entwickelt sich schleichend und tritt oftmals bei dem Geschlechtsverkehr mit der Partnerin auf. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei gesunden Männern in unterschiedlichen Schlafphasen Erektionen auftreten. Bleiben diese grundsätzlich aus ist es ein Hinweis auf eine körperliche Ursache welche die Dysfunktion hervorruft.

Wann sollte man zum Arzt gehen

Natürlich sind Erektionsprobleme ein sensibles Thema, welches Männer oftmals vor sich hin schieben. Trotzdem ist der Gang zum Arzt grundlegend notwendig, wennErektionsprobleme eine derartige Störung mehrere Monate hintereinander entsteht. In diesem Fall ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Dieser kann gegebenenfalls eine Überweisung zum Urologen beziehungsweise zu einem Facharzt durchführen. Für die Diagnose wird der Arzt sich mit konkreten Fragen zum Sexualleben des Patienten auseinandersetzen. Zusätzlich werden körperliche Untersuchungen darunter unter anderem auf Diabetes oder Bluthochdruck durchgeführt. Diese Bereiche können unter anderem eine erektiler Dysfunktion auslösen.

Behandlung bei einer Erektionsstörung

Die Behandlung bei einer Erektionsstörung erfolgt hauptsächlich über den medikamentösen Weg. Je nach Auslöser der erektilen Dysfunktion kann der Arzt oft unterschiedliche Medikamente verordnen. Diese können unter anderem dabei helfen die Probleme zu überbrücken. Sollte eine körperliche Ursache vorliegen können unter anderem weitere Therapien weiterhelfen. So bieten sich unter anderem Vakuumtherapie oder Implantate an.

Können bei den Medikamenten Nebenwirkungen auftreten

Welche Erektionsprobleme werden oftmals PDE-5 Hemmer verwendet welche durchaus Nebenwirkungen hervorrufen können. Diese Nebenwirkungen beschränken sich auf Kopfschmerzen, Gesichtstörungen, Sodbrennen und Rückenschmerzen.